Die Spielregeln für die Nutzung von Celebrize.
Stand: 18. August 2026
1.1 Diese Allgemeinen Nutzungs- und Vermittlungsbedingungen („AGB“) gelten für die Nutzung der von Celebrize („Celebrize“) betriebenen Plattform unter https://celebrize.de durch Nutzerinnen und Nutzer, insbesondere durch Kundinnen und Kunden („Kunden“) sowie durch Anbieter von Event- und Veranstaltungsleistungen („Dienstleister“).
1.2 Abweichende Bedingungen von Nutzern oder Dienstleistern gelten nur, wenn Celebrize ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
1.3 Gegenüber Verbrauchern gelten diese AGB nur insoweit, als zwingende gesetzliche Vorschriften – insbesondere des Verbraucherschutzrechts – nicht entgegenstehen.
2.1 Celebrize betreibt eine digitale Plattform zur Suche, Darstellung, Kommunikation, Vermittlung von Event- und Veranstaltungsdienstleistungen.
2.2 Celebrize ist, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich anders gekennzeichnet, weder Veranstalter noch Anbieter der über die Plattform dargestellten Leistungen und wird nicht Vertragspartner des zwischen Dienstleister und Kunde zustande kommenden Vertrags über die konkrete Event- oder Veranstaltungsleistung („Direktvertrag“).
2.3 Zwischen Celebrize und Kunden kommt durch die Nutzung der Plattform ausschließlich ein Nutzungsvertrag über die Bereitstellung und Nutzung der Plattformfunktionen zustande.
2.4 Zwischen Celebrize und Dienstleistern kommt durch Registrierung, Freischaltung und/oder Nutzung der Dienstleisterfunktionen ein gesondertes Plattform-/Anbieterverhältnis zustande.
3.1 Bestimmte Funktionen der Plattform, insbesondere geschützte Bereiche, Kommunikation, Verwaltung von Buchungen und Bewertungen, setzen die Anlage eines Nutzerkontos voraus.
3.2 Bei der Registrierung sind wahrheitsgemäße, vollständige und aktuelle Angaben zu machen. Zugangsdaten sind geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen.
3.3 Celebrize ist berechtigt, Registrierungen abzulehnen oder Nutzerkonten zu sperren, wenn objektive Anhaltspunkte für Missbrauch, falsche Angaben, Rechtsverstöße oder Sicherheitsrisiken vorliegen.
4.1 Nutzer dürfen die Plattform nur im Rahmen der geltenden Gesetze, dieser AGB und der technischen Vorgaben von Celebrize nutzen.
4.2 Es ist insbesondere untersagt,
5.1 Dienstleister sind verpflichtet, sämtliche Profil-, Leistungs-, Preis-, Verfügbarkeits-, Kontakt- und Unternehmensangaben vollständig, zutreffend und jederzeit aktuell zu halten.
5.2 Dienstleister sind verpflichtet, ihre Verfügbarkeiten und Kalender sorgfältig zu pflegen und alle auf anderem Weg eingegangenen verbindlichen Belegungen oder Blockierungen unverzüglich auf der Plattform nachzuführen, soweit dies für die auf Celebrize dargestellten Verfügbarkeiten relevant ist.
5.3 Ein Dienstleister darf nur solche Leistungen, Termine und Kapazitäten auf der Plattform anbieten bzw. als verfügbar kennzeichnen, die er im Zeitpunkt der Darstellung und Buchbarkeit tatsächlich erbringen kann.
5.4 Dienstleister haben dafür Sorge zu tragen, dass Preise, Zusatzkosten, Leistungsbeschreibungen, Fotos, rechtliche Hinweise, ggf. Steuern, Anfahrtskosten, Mindestbuchungsdauern, Stornobedingungen und sonstige wesentliche Bedingungen klar und zutreffend dargestellt sind.
5.5 Dienstleister sind für die Rechtmäßigkeit ihrer Angebote, die Einhaltung berufs-, gewerbe-, steuer-, preis- und verbraucherrechtlicher Pflichten sowie für etwaige erforderliche Erlaubnisse, Versicherungen, Genehmigungen und Abgaben selbst verantwortlich.
5.6 Dienstleister sind verpflichtet, bestätigte oder verbindlich buchbare Termine zu erfüllen, es sei denn, es liegt ein wichtiger, vom Dienstleister nicht zu vertretender Grund vor.
6.1 Die auf der Plattform dargestellten Leistungen stellen, soweit nicht ausdrücklich als „Sofortbuchung“, „direkt buchbar“ oder mit einer vergleichbaren verbindlichen Funktion gekennzeichnet, noch kein bindendes Angebot des Dienstleisters dar, sondern dienen der Aufforderung zur Abgabe einer Anfrage oder eines Angebots.
6.2 Im Fall einer Anfragebuchung kommt der Direktvertrag zwischen Dienstleister und Kunde erst zustande, wenn der Dienstleister die Anfrage des Kunden ausdrücklich bestätigt oder ein entsprechendes verbindliches Angebot des Kunden annimmt.
6.3 Celebrize übermittelt lediglich Buchungsinformationen und Bestätigungen im Namen oder im Auftrag der beteiligten Parteien, soweit dies technisch erforderlich ist. Celebrize wird dadurch nicht Vertragspartner des Direktvertrags.
6.4 Änderungen, Nebenabreden oder Ergänzungen eines Direktvertrags werden ausschließlich zwischen Dienstleister und Kunde vereinbart, soweit Celebrize diese nicht ausdrücklich selbst als Plattformfunktion bereitstellt.
7.1 Der Vertrag über die konkrete Event- oder Veranstaltungsleistung kommt – vorbehaltlich einer ausdrücklich abweichenden Kennzeichnung – ausschließlich zwischen dem jeweiligen Dienstleister und dem Kunden zustande.
7.2 Rechte und Pflichten aus dem Direktvertrag, insbesondere zur Leistungserbringung, Terminwahrnehmung, Qualität, Mängelhaftung, Nacherfüllung, Rücktritt, Kündigung, Schadensersatz, Stornierung, Rückzahlung und sonstigen Vertragsstörungen, bestehen ausschließlich zwischen Dienstleister und Kunde.
7.3 Celebrize übernimmt keine Gewähr dafür, dass ein Dienstleister eine über die Plattform dargestellte Leistung tatsächlich anbietet, zu jedem Zeitpunkt verfügbar ist oder die Leistung mangelfrei, rechtzeitig und vollständig erbringt.
7.4 Celebrize haftet nicht für Ausfall, Absage, Verspätung, Schlechtleistung, Leistungsstörungen, Vertragsverletzungen oder sonstige Pflichtverletzungen des Dienstleisters oder des Kunden im Rahmen des Direktvertrags, sofern Celebrize diese nicht selbst zu vertreten hat.
8.1 Soweit für Dienstleister eine Provision, Vermittlungsgebühr oder sonstige Vergütung an Celebrize anfällt, ergibt sich deren Höhe aus der jeweiligen individuellen Vereinbarung, dem Onboarding, einer Preisliste oder den im Dienstleisterbereich veröffentlichten Konditionen.
8.2 Maßgeblich für die Berechnung einer erfolgsabhängigen Provision ist eine über Celebrize vermittelte oder über die Plattform zustande gekommene erfolgreiche Buchung, soweit keine abweichende Regelung vereinbart ist.
8.3 Dienstleister sind verpflichtet, Celebrize alle für die Abrechnung erforderlichen Informationen vollständig und zutreffend zur Verfügung zu stellen.
8.4 Celebrize ist berechtigt, Provisionsansprüche mit eigenen Ansprüchen gegen den Dienstleister aufzurechnen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
9.1 Für Stornierungen, Umbuchungen und Leistungsänderungen im Verhältnis zwischen Dienstleister und Kunde gelten die im konkreten Direktvertrag vereinbarten Bedingungen.
9.2 Soweit auf der Plattform keine gesonderten Stornobedingungen angezeigt oder wirksam vereinbart wurden, sind Dienstleister und Kunde selbst dafür verantwortlich, ihre Rechte und Pflichten nach den gesetzlichen Vorschriften zu klären.
9.3 Celebrize ist nicht verpflichtet, Ersatzdienstleister zu stellen, Ersatztermine zu organisieren oder Ausfälle des Dienstleisters finanziell auszugleichen.
9.4 Erscheint ein Dienstleister zu einem bestätigten Termin ohne wichtigen Grund nicht, lehnt er eine bestätigte Buchung pflichtwidrig ab oder verursacht er aufgrund unzutreffender Kalender- oder Profildaten eine Doppelbelegung oder Fehlbuchung, stellt dies einen schwerwiegenden Vertragsverstoß im Verhältnis zu Celebrize dar.
10.1 Nutzer können Bewertungen und sonstige Inhalte einstellen.
10.2 Es dürfen nur sachliche, wahre und rechtmäßige Inhalte veröffentlicht werden. Unzulässig sind insbesondere Schmähkritik, Beleidigungen, unwahre Tatsachenbehauptungen, Diskriminierungen, Werbung außerhalb des vorgesehenen Rahmens sowie Inhalte, die Rechte Dritter verletzen.
10.3 Celebrize ist berechtigt, Inhalte zu moderieren, vorübergehend zurückzuhalten, zu deaktivieren oder zu löschen, wenn konkrete Anhaltspunkte für Rechtsverstöße, Missbrauch oder Verstöße gegen diese AGB bestehen.
10.4 Der Einsteller räumt Celebrize an den eingestellten Inhalten die für den Betrieb, die Darstellung, Moderation und Dokumentation der Plattform erforderlichen, nicht ausschließlichen Nutzungsrechte ein.
11.1 Celebrize bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb der Plattform. Eine jederzeitige, unterbrechungsfreie oder fehlerfreie Verfügbarkeit wird jedoch nicht geschuldet.
11.2 Celebrize ist berechtigt, die Plattform ganz oder teilweise vorübergehend einzuschränken, wenn dies für Wartung, Sicherheit, Kapazitätsgrenzen, technische Anpassungen oder zur Vermeidung von Störungen erforderlich ist.
11.3 Soweit unentgeltliche Plattformfunktionen bereitgestellt werden, besteht kein Anspruch auf dauerhafte unveränderte Vorhaltung einzelner Funktionen.
12.1 Celebrize ist berechtigt, Nutzerkonten oder einzelne Inhalte vorläufig oder dauerhaft zu sperren, Profile auszublenden, Buchungsfunktionen einzuschränken oder Verträge außerordentlich zu kündigen, wenn
12.2 Bei pflichtwidrigen Dienstleisterverstößen kann Celebrize insbesondere folgende Maßnahmen einzeln oder kombiniert ergreifen:
13.1 Celebrize haftet unbeschränkt
13.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet Celebrize nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf.
13.3 Im Übrigen ist die Haftung von Celebrize bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
13.4 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen von Celebrize.
13.5 Celebrize haftet insbesondere nicht für
14.1 Das Nutzungsverhältnis zwischen Celebrize und Kunden läuft grundsätzlich auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten jederzeit in Textform oder über die dafür vorgesehenen Konto-Funktionen beendet werden, soweit keine abweichende Vereinbarung besteht.
14.2 Das Anbieterverhältnis mit Dienstleistern läuft auf unbestimmte Zeit, soweit nicht individuell eine feste Laufzeit vereinbart wurde.
14.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
14.4 Gesetzliche oder vertragliche Aufbewahrungs-, Abrechnungs- und Dokumentationspflichten bleiben von der Beendigung unberührt.
15.1 Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung von Celebrize.
15.2 Dienstleister und Kunden sind jeweils selbst dafür verantwortlich, personenbezogene Daten, die sie im Rahmen von Direktverträgen erhalten, datenschutzrechtlich zulässig zu verarbeiten.
16.1 Hinweis gemäß § 36 VSBG: Celebrize ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
16.2 Nach Entstehen einer Streitigkeit werden Informationen nach § 37 VSBG im Einzelfall erteilt, soweit die Vorschrift anwendbar ist.
17.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit dem keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
17.2 Ist der Vertragspartner Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis Bielefeld.
17.3 Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
18.1 Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform, soweit nicht gesetzlich eine strengere Form vorgeschrieben ist.
18.2 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.